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Die Magie der Mond- und Sonnenfeste: Ein Zyklus der Verbundenheit

In der heutigen, schnelllebigen Welt, wo Technologie und künstliches Licht unsere Nächte erhellen, vergessen wir oft die natürlichen Zyklen, die unsere Vorfahren ehrten und lebten. Die keltisch-druidischen Feste, die durch die Positionen von Sonne und Mond im Laufe des Jahres bestimmt werden, bieten uns eine wunderbare Möglichkeit, diese Verbindung zur Natur wiederherzustellen.


Sonnenfeste: Die Zyklen des Lichts

Die Sonnenfeste markieren die vier kardinalen Punkte des Jahres, bestimmt durch die Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen. Diese Feste sind klar definiert und werden an den Höchstständen zur Mittagssonne gemessen:


  • Ostara (Frühlingstagundnachtgleiche, 20. März 2024): Ein Fest der Erneuerung und des Neubeginns, wo Tag und Nacht gleich lang sind und das Leben in der Natur erwacht.

  • Litha (Sommersonnenwende, 20. Juni 2024): Die längste Tageszeit des Jahres, ein Feuerfest, das Fülle, Wachstum und die Kraft der Sonne feiert.

  • Mabon (Herbsttagundnachtgleiche, 22. September 2024): Ein Zeitpunkt der Dankbarkeit, der Ernte und des Gleichgewichts, wenn Tag und Nacht wieder gleich lang sind.

  • Jul (Wintersonnenwende, 21. Dezember 2024): Das Fest der Wiedergeburt des Lichts, ein Funken Hoffnung in der längsten Nacht des Jahres.

Mondfeste: Die Zyklen des Wassers und der Intuition

Im Gegensatz zu den Sonnenfesten, die feste Daten im Kalender haben, basieren die Mondfeste auf den Zyklen des Mondes und beinhalten ein System verschiedener Berechnungen für den genauen Zeitpunkt. Diese Feste verbinden uns mit der mystischen und intuitiven Seite des Lebens:


  • Imbolc (2. Vollmond nach Jul, 25. Januar 2024): Ein Lichtfest, das die zunehmende Kraft des Lichts und die Reinigung willkommen heißt.

  • Beltaine (5. Vollmond nach Jul, 24. April 2024): Ein Fruchtbarkeitsfest, das Liebe, Freude und das Erwachen der Erde zelebriert.

  • Lughnasadh (8. Vollmond nach Jul, 21. Juli 2024): Ein Erntedankfest, das die erste Ernte und den Segen der Natur ehrt.

  • Samhain (11. Neumond nach Jul, 1. November 2024): Ein Zeitpunkt der Reflexion und des Gedenkens an die Ahnen, markiert durch den Neumond als Symbol des Endes und Neuanfangs.

Einladung zur Offenheit und Verbundenheit

Es ist wichtig zu erkennen, dass die genaue Zeitpunktbestimmung dieser Feste für jeden individuell sein kann. Unsere keltisch-druidischen Vorfahren lehrten uns, den Vollmond zu ehren und die Mondfeste nach diesen heiligen Zyklen zu berechnen, wobei Samhain eine Ausnahme bildet und zum Neumond gefeiert wird. Doch der Kern dieser Traditionen liegt nicht in der exakten Datierung, sondern in der Einladung, unvoreingenommen zu sein und sich für die persönliche Erfahrung dieser natürlichen Zyklen zu öffnen.


Diese Feste bieten uns eine Plattform, um unsere Verbindung zu den Ahnen zu erneuern, Achtsamkeit und Respekt für die Natur, alle Lebewesen und uns selbst zu kultivieren. Es geht darum, gemeinsam zu feiern und diese tiefen Verbindungen zu ehren.


Nutze also diese besonderen Zeiten, um innezuhalten, tief zu reflektieren und die verborgene Schönheit und Weisheit um uns herum zu erkennen. Es ist eine Einladung, dich für Momente der Klarheit und des Verständnisses zu öffnen, die dir helfen, mit neuem Elan und klarer Ausrichtung deinen Weg zu gestalten.






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